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    Themensession 7

    Cybersecurity in Deutschland und der EU

    Cyberangriffe, aber auch Diebstahl, Sabotage, Spionage und weitere Arten der Wirtschaftskriminalität verursachen Schäden im dreistelligen Milliardenbereich. Für eine global vernetzte Automobilindustrie sind alle Bereiche der Sicherheit von maßgeblicher Relevanz. Diese globale und digitale Verflechtung erhöht gleichzeitig die Verwundbarkeit der deutschen Automobilindustrie. Dies gilt sowohl für die analoge und digitale Bedrohung. Im digitalen Zeitalter ist und bleibt jedoch der Mensch das schwächste Glied innerhalb der Sicherheitskette eines Unternehmens.

    Die Wertschöpfung der deutschen Automobilindustrie kann nur gelingen, wenn das Know-how, die Produktionsstandorte sowie die Lieferketten im analogen und digitalen Bereich bestmöglich geschützt werden können. Dies gilt auch für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Unternehmen, eine regelmäßige Sensibilisierung zu Sicherheitsthemen bietet hierzu einen guten Ansatz. Wirtschaftsschutz und Cybersicherheit müssen daher Hand in Hand gehen. Nur so kann man eine nachhaltige Resilienz gegen die stetige wachsende Bedrohung gewährleisten. Risiken müssen so früh wie möglich erkannt und minimiert werden, unabhängig von Verursachern, Motivationen oder Angriffswegen. Zum Schutz der deutschen Automobilindustrie kommt es daher darauf an, einen umfassenden und an der aktuellen Bedrohungslage angepassten Sicherheitsansatz im analogen und digitalen Bereich mit den Schwerpunkten der materiellen, personellen und organisatorischen Sicherheit zu entwickeln.