Themen Technischer Kongress 2023


    Klimaneutrale Antriebe: Wie geht es weiter?

    Die Automobilindustrie bekennt sich zu den nationalen und europäischen Klimazielen im Einklang mit dem Pariser Klimaabkommen. Entscheidend ist, dass Klimapolitik zugleich Wachstums- und Wohlstandsmotor ist und Arbeitsplätze schafft. Das Ziel der Klimaneutralität ist kein Widerspruch zu Wohlstand, sondern vor allem Chance, wenn die richtigen Rahmenbedingungen gesetzt werden und mit Hilfe von Technologie und Innnovation das Ziel der Klimaneutralität erreicht wird. Um die europäischen und nationalen Klimaschutzziele in den nächsten Jahren zu erreichen und die Vorgaben zu den Flottengrenzwerten zu erfüllen, investieren die Hersteller in die Entwicklung alternativer Antriebe. Die stetige Weiterentwicklung von klimaneutralen Antrieben bilden hier eine Grundlage zu einer klimafreundlicherer Ausgestaltung. Die Technologieoffenheit bei Wasserstoff und Batterie ermöglicht eine alternative klimafreundliche Antriebstechnik.
     

    Kreislaufwirtschaft stärkt Nachhaltigkeit

    Die ganzheitliche Betrachtung aller Wertschöpfungsstufen und ihrer Umweltauswirkungen spiegelt sich in den „Design-for-Sustainability“-Strategien der Automobilindustrie wider und findet in der Debatte zur Weiterentwicklung der Circular Economy ihre Fortsetzung. Ziel einer Circular Economy ist, gleichzeitig den Ressourceneinsatz und das Abfallaufkommen zu reduzieren. Dies kann durch Wiederverwendung und -verwertung, Recycling von Produkten und Rohstoffen sowie durch ressourceneffizientes Produktdesign (Ökodesign) umgesetzt werden. Fahrzeuge ressourcenschonend herstellen, lange nutzen, reparieren, recyclen, wiederverwenden - die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft sind in der Automobilindustrie fest verankert. Dennoch gibt es weitere Potentiale, die wir mit Ihnen diskutieren möchten.
     

    Start-up-Session

    Erleben sie im Rahmen unserer Startup-Pitches einen bunten Strauß von jungen Automotive-Startups, die in kurzen Elevator-Pitches ihre innovativen Geschäftsideen, neuen Plattformen und disruptive Technologien rund um die Automobilität präsentieren. Holen Sie sich hier neue Denkanstöße für Ihr eigenes Unternehmen! Aber vor allem nutzen Sie die Gelegenheit, um direkt mit den Gründern ins Gespräch zu kommen, und loten Sie gemeinsam mögliche Kooperationen und Projekte aus.
     

    Wie sieht die urbane Mobilität von morgen aus?

    Wie wird sich die urbane Mobilität in der Zukunft verändern? Das Auto wird auch in Zukunft eine zentrale Rolle in unserem Mobilitätssystem behalten. Mobilität ist ein Grundbedürfnis des Menschen – und das in allen Facetten zu erfüllen, ist eine immer größere Herausforderung. Der Erfolg wird maßgeblich von einer leistungsfähigen Infrastruktur abhängen.
     

    Vernetzter autonomer Transport: Die Zukunft hat begonnen.

    Fahrzeughersteller und Zulieferer entwickeln immer leistungsfähigere Umfeldsensorik. Die Kombination von Radar-, Ultraschallsensoren mit Lidar- und Kamerasysteme schafft die Basis für immer mehr Funktionalitäten und ermöglichen dadurch die automatisierten und autonomen Fahrfunktionen. Um die große Bandbreite an Usecases wie zum Beispiel dem Shuttleverkehr, dem nachfrageorientierten Transport von Personen und Gütern auch auf der ersten und letzten Meile sowie der Einsatz von „Dual Mode Fahrzeugen“ in Hub2Hub-Anwendungen und bei Automated Valet Parking Systemen über den Geltungsbereich des deutschen Rechts hinaus auf Europa und international zu ermöglichen muss auch auf EU- und UN-ECE-Ebene eine internationaleinheitliche Regulierung getroffen werden.
     

    Datenutzung und IT-Sicherheit - ein Widerspruch?

    Die Wertschöpfung der deutschen Automobilindustrie kann nur gelingen, wenn das Know-how, die Produktionsstandorte sowie die Lieferketten im analogen und digitalen Bereich bestmöglich geschützt werden können. Ebenso müssen aber auch die Produkte einen hohen Cybersicherheitsstandard erfüllen und Daten sicher zur Verfügung gestellt werden. In Deutschland ist etwa der Mobility Data Space aus einer gemeinsamen Aktivität von Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung entstanden, um damit insbesondere die Basis für neue multimodale Mobilitätsangebote zu schaffen. Die Erwartungshaltung an Datenplattformen ist groß; neben der Gewährleistung der technischen Interoperabilität für den Datenaustausch unter den Akteuren, ist die Frage nach einer gemeinsamen europäischen Datenökonomie und Mobilitätsvision noch nicht beantwortet.  

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