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„Mensch, Auto und Arbeit: Wie sieht unsere Arbeitswelt der Zukunft aus?“ - Themen-Session am zweiten Tag des #VDATK20

Die Automobilindustrie befindet sich in einem enormen Transformationsprozess. Elektromobilität, Digitalisierung und Automatisierung verändern die Branche nachhaltig. Wie sie sich wandelt und welche Auswirkungen auf Arbeitsprozesse und Beschäftigung zu erwarten sind, steht im Mittelpunkt der Themen-Session „Mensch, Auto und Arbeit: Wie sieht unsere Arbeitswelt der Zukunft aus?“ am zweiten Tag des #VDATK20. Experten aus Gewerkschaften, Industrie und Politik geben dabei einen Ausblick, wie die Automobilindustrie sich verändern wird. Unter den hochkarätigen Keynote-Speakern befinden sich Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales, und Roman Zitzelsberger, Bezirksleiter der IG Metall Baden-Württemberg.

Damit die Transformation gelingt, braucht es neben einer innovativen Industrie auch die richtigen politischen Rahmenbedingungen. Welche Maßnahmen die Politik vorsieht, erläutert Bundesminister Heil in seiner Keynote. Eine erfolgreiche Transformation hängt dabei insbesondere von einer zielgerichteten Struktur- und Qualifizierungspolitik ab, wie Heil betont: „Die Fahrzeugbranche ist seit Jahrzehnten ein Aushängeschild der deutschen Industrie. Die Produkte unserer Automobilhersteller und Zulieferer sind weltweit bekannt und begehrt, in Deutschland schaffen sie Arbeit und Wohlstand. Heute steht die Branche vor großen Herausforderungen. Der nötige Umbau ist längst im Gange – und er wird einschneidend sein. Damit er erfolgreich wird, ist in erster Linie die Innovationskraft der Unternehmen gefragt. Gleichzeitig brauchen wir auch die notwendige politische Flankierung. Nötig sind eine begleitende Struktur- und Qualifizierungspolitik, die Arbeitsplätze sichert und gute Arbeitsbedingungen bewahrt.“

Eine entscheidende Rolle bei dieser Transformation spielen auch die Gewerkschaften. Roman Zitzelsberger, Bezirksleiter der IG Metall Baden-Württemberg, präsentiert in seiner Keynote ihre Perspektive. Er unterstreicht, dass die Transformation der Branche nachhaltig erfolgen muss und dabei alle relevanten Akteure eng zusammenarbeiten müssen: „Der Wandel rund ums Auto kostet Arbeitsplätze. Diese und ähnliche Meldungen bestimmen oftmals die Berichterstattung der Medien über die Transformation. Doch es gilt, falsche Gegensätze zu vermeiden: Nur wenn die Transformation der Industrie entschlossen angegangen wird, werden Arbeitsplätze langfristig sicher sein. Gute Arbeit, Tarifbindung und eine nachhaltige Industrie müssen miteinander verbunden werden. Eine große Aufgabe für Unternehmen, Gewerkschaften und Politik, die gelingen muss, soll eine soziale Polarisierung verhindert werden!“

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